Vorhänge

Zum stimmigen Gesamtbild eines Zimmers gehören neben Tapeten, Teppichen und Möbeln auch die sog. "Kleider" für die Fenster. Vorhänge sind neben Dekorationsgegenständen das Mittel, um aus den 4 Wänden ein gemütliches Zimmer zu machen.
 
So ist es zum einen möglich, ein Fenster mit einem Rahmen aus Vorhängen zu umkleiden, während die Glasfläche freibleibt oder als Sichtblende einen Store oder auch ein Plisseerollo hat. Über eine deckennahe Gardinenstange, ein Stahlseilsystem oder auch eine kräftige Holzstange lassen sich Vorhänge rechts und links des Fensters üppig im Faltenwurf arrangieren. Ist genügend Freiraum vorhanden, sind Vorhänge überlang fächerförmig auf dem Fußboden auslaufend ein attraktiver Hingucker, der gerne in Schlaf- oder Wohnzimmern genutzt wird.
 
Vorhänge als echter Sichtschutz dagegen brauchen eine ausreichende Breite (man rechnet etwa die 3-fache Breite des Fensters als Stoffmenge). Das an der Oberseite angenähte Faltenband sorgt in gewünschter Menge für den gleichmäßigen Faltenfall. In den unterschiedlichsten Qualitäten der Stoffe dienen sie entweder nur als Sichtschutz vor ungebetenen Einblicken oder als echte Verdunkelung für den Raum, falls keine Rollos o. dgl. vorhanden sind. Sehr edel sind diese Teile, wenn sie doppellagig aus 2 unterschiedlichen Stoffen gearbeitet sind, so dass im Raum ein leichter, heller oder der Tapete, dem Teppich oder den Möbeln angepasster Farbton gewählt werden kann und die straßenseitige Lage lichtundurchlässig ist für die angenehme Nachtruhe. Wird am Tag die Verdunkelung nicht benötigt, können die beiden Schals der Vorhänge mit farblich passenden Kordeln, aus dem gleichen Stoff genähten Schärpen oder metallischen Raffhaltern zurückgehalten werden.